Naturwissenschaften · Lernprojekt

Metalle sind endlich.
Recycling macht sie unendlich.

Fast alles um dich hat Metall: dein Handy, dein Fahrrad, dein Zuhause. Metalle kommen aus der Erde – und sie werden langsam knapp. Diese Lernhilfe zeigt dir, wie Metalle funktionieren und wie Recycling sie rettet.
Grundlagen

Was sind Metalle?

Metalle sind besondere Stoffe. Sie kommen aus der Natur und stecken in fast allem, was wir benutzen.

Aus der Erde

Metalle stecken in Gestein. Das nennt man Erz. Man muss sie erst herausholen.

Begrenzt vorhanden

Es gibt nur eine bestimmte Menge Metall auf der Erde. Sie wächst nicht nach.

Überall im Alltag

Handys, Autos, Häuser, Dosen: Fast alles enthält Metall.

Beispiele: sechs wichtige Metalle

26
Fe
Eisen

Das wichtigste Baumetall. Wird zu Stahl verarbeitet.

13
Al
Aluminium

Sehr leicht. Lässt sich endlos oft recyceln.

29
Cu
Kupfer

Leitet Strom sehr gut. Steckt in jedem Kabel.

79
Au
Gold

Rostet nie. Wichtig in der Elektronik.

30
Zn
Zink

Schützt Eisen vor Rost, zum Beispiel an Zäunen.

22
Ti
Titan

Sehr stark, aber sehr leicht. In Flugzeugen verbaut.

Gestapelte Metallrohre und -stangen in einem Lager
Rohstoff Metall – bevor er zu Produkten wird

Legierungen: Metalle im Mix

Mischt man zwei Metalle, entsteht eine Legierung. Sie ist oft stärker als jedes Metall allein.

Fe + C

Stahl

Eisen plus Kohlenstoff. Härter als reines Eisen. Für Brücken und Werkzeuge.

Fe + Cr

Edelstahl

Stahl plus Chrom. Rostet nicht. Für Besteck und Küchen.

Cu + Zn

Messing

Kupfer plus Zink. Golden glänzend. Für Schlösser und Instrumente.

Cu + Sn

Bronze

Kupfer plus Zinn. Sehr alt und hart. Für Statuen und Glocken.

Lernhilfe · Eigenschaften

Was macht ein Metall aus?

Metalle haben besondere Eigenschaften. Diese fünf sind am wichtigsten.

Leitfähigkeit

Strom fließt leicht durch Metall. Darum sind Kabel aus Metall.

Wärmeleitfähigkeit

Metall wird schnell heiß und kühlt schnell ab. Gut für Töpfe.

Verformbarkeit

Man kann Metall biegen und ziehen. Es bricht dabei nicht leicht.

Glanz

Poliertes Metall glänzt. Das liegt an seiner glatten Oberfläche.

Festigkeit

Metall ist stabil und hart. Es trägt schwere Lasten.

Nahaufnahme von verschlungenem Metallschrott
Glanz, Form, Härte – Eigenschaften zum Anfassen
Lernhilfe · Recycling

Warum recyceln wir Metall?

Metalle sind endlich. Recycling spart Energie, Rohstoffe und schützt die Umwelt.

0%
weniger Energie bei Aluminium-Recycling
Stahl & Kupfer ohne Qualitätsverlust recycelbar
#1
Stahl ist das meistrecycelte Material der Welt
0%
weniger CO₂ beim Stahl-Recycling
Schrottplatz mit Magnetkran, der Metall sortiert
Ein Schrottplatz – hier beginnt der Kreislauf

Der Kreislauf in vier Schritten

Schritt 01

Sammlung

Altmetall wird eingesammelt – von Dosen bis zu alten Geräten.

Schritt 02

Sortierung

Magnete und Maschinen trennen die Metalle voneinander.

Schritt 03

Schmelzen

Im Ofen wird das Metall flüssig und von Resten befreit.

Schritt 04

Wiederverwendung

Aus dem flüssigen Metall entsteht etwas ganz Neues.

Gut zu wissen: Nicht jedes Metall lässt sich leicht trennen. Genau das macht die Sortierung zur größten Aufgabe im Recycling.
Vorteile

Das bringt Recycling

Ein Blick auf die wichtigsten Vorteile von Metallrecycling.

Energie sparen

Bis zu 95% weniger Energie als bei neuem Metall.

Umwelt schützen

Weniger Abbau in der Natur bedeutet weniger Schaden.

Rohstoffe sichern

Metalle bleiben im Kreislauf, statt verloren zu gehen.

CO₂ senken

Weniger Energie bedeutet weniger Treibhausgase.

Endlos nutzbar

Stahl und Kupfer verlieren beim Recycling nie ihre Qualität.

Müll vermeiden

Weniger Metall landet auf der Deponie.

Lernhilfe

Kurz zusammengefasst

Das Wichtigste auf einen Blick – perfekt zum Wiederholen vor einer Prüfung.

Spickzettel

  • Metalle kommen aus Erz und sind endlich.
  • Sie leiten Strom & Wärme gut und lassen sich gut formen.
  • Recycling spart Energie und schont die Umwelt.
  • Kreislauf: Sammeln → Sortieren → Schmelzen → Neu nutzen.
  • Stahl, Aluminium und Kupfer sind die wichtigsten Recycling-Metalle.

Mini-Lexikon

Gestein, das Metall enthält. Die Rohform, aus der Metall gewonnen wird.
Ein Stoff aus der Natur, der weiterverarbeitet wird – zum Beispiel Erz oder Holz.
Eine Mischung aus zwei oder mehr Metallen. Beispiel: Stahl aus Eisen und Kohlenstoff.
Die Eigenschaft, sich biegen oder zu Draht ziehen zu lassen, ohne zu brechen.
Material aus recyceltem Metall. Spart neue Rohstoffe aus der Erde.
Ein System, in dem Materialien immer wieder genutzt werden, statt wegzuwerfen.
Die Temperatur, bei der ein Metall flüssig wird.
Ein anderes Wort für Rost. Metall wird durch Luft oder Wasser angegriffen.
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Quiz: Metalle & Recycling

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Quellen

Die Informationen auf dieser Seite stammen von diesen Stellen.

Umweltbundesamt
Bundesministerium für Umwelt
Europäische Umweltagentur
World Steel Association
International Aluminium Institute